So erntet man die Aloe Vera Pflanze

Ealoe-vera-pflanzeine Aloe Vera Pflanze wird aus zwei Gründen gekauft: Sie verschönert mit ihrem Aussehen die Wohnung, beziehungsweise die Terrasse und verströmt ein tropisches Flair. Des Weiteren ist sie besonders pflegeleicht und bereitet sogar dann dem Besitzer langjährige Freude, wenn dieser kaum Erfahrungen mit Pflanzen hat. Der zweite Grund: Der Besitzer möchte die Pflanze ernten und ihre Heilkräfte nutzen. Immerhin besitzt die Aloe Vera mehr als 160 Inhaltsstoffe, darunter viele Vitamine, Mineralstoffe, Polysaccharide und Enzyme. Einige davon kann der Körper selbst herstellen, dann wird er durch die Einnahme von Aloe Vera bei der Produktion dieser Stoffe  unterstützt. Andere Stoffe hingegen müssen immer eingenommen werden. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass mit Auszügen der Aloe Vera Pflanze, siehe auch aloeverasaft.org viele Krankheiten geheilt werden können: Innere gesundheitliche Beschwerden im gleichen Maße wie äußerliche Krankheiten. Ebenfalls wird Aloe Vera eingenommen, um das eigene Immunsystem zu stärken. Aus diesem Grund wird Aloe Vera in der Kosmetikbranche verwendet, um Hautkrankheiten zu heilen. Man findet vermehrt Cremes, Lotions, Shampoos und Zahncremes, die mit Aloe Vera bereichert wurden. Auch zum Einnehmen ist die Pflanze geeignet und viele Nahrungsergänzungsmittel werden mit Aloe Vera verfeinert. All diese Produkte können seit einigen Jahren gekauft werden. Relativ neu ist jedoch, dass es Aloe Vera Saft zum Trinken gibt. Und genau deshalb halten sich viele diese Pflanze, weil sie selber den Aloe Vera Saft herstellen möchten.

So erntet man die Blätter

Die Blätter können geerntet werden, wenn die Pflanze drei oder vier Jahre alt ist. So lange benötigt die Wüstenpflanze, bis alle Nährstoffe ausgebildet sind. Geerntet werden immer nur die ältesten Blätter, also die untersten. Diese müssen möglichst nahe am Stamm mit einem sehr scharfen Messer abgeschnitten werden. Je näher am Stamm, umso besser. Diese Tätigkeit ist nicht immer so einfach, da die Pflanze zum Schutz vor Freßfeinden Stacheln an der Seite hat. Ist das Blatt erfolgreich abgeschnitten, sollte es natürlich gewaschen werden. Anschließend wird es über Kopf in  ein Gefäß gestellt, damit der rötlich-gelbe Saft abfließen kann. Hierbei müssen Sie Geduld haben, denn es kann zwischen eineinhalb und zwei Stunden dauern, bis das Blatt ausgelaufen ist.

Nur gesunde Blätter ernten

Logischerweise dürfen Sie nur gesunde Blätter ernten. Achten Sie daher auf Krankheitsanzeichen. Eigentlich ist die Aloe Vera  nicht anfällig, aber Wollläuse können sich immer ansiedeln. Diese entziehen der Pflanze ihre Wirkstoffe. Daher gilt: Sammeln Sie die weißen Nester immer sofort ab oder wischen Sie diese mit einem alkoholgetränkten Tupfer ab. Theoretisch können Sie auch chemische Mittel gegen die Wollläuse verwenden, aber dann können Sie die Blätter nicht mehr zu Heilzwecken verwenden. Daher wäre es sinnvoller, präventiv gegen Wollläuse vorzugehen, indem Sie die Blätter regelmäßig reinigen. Wurzelläuse lieben Aloe Vera ebenfalls. Sie setzen ihre Nester an die Wurzel, der Gefäßinnenseite und an den  Boden. Sie schädigen die Pflanze im gleichen Maße wie die Wollläuse und sie könnten in diesem Fall die Pflanze nur noch als gewöhnliche Zimmerpflanze verwenden. Eine Nutzung der Blätter ist dann nicht mehr möglich.